2019 - Bergmännische Tradition wird weiterhin gepflegt

Foto: Guido Fontaine                               Aufstellung zum Einzug mit französischen Gästen

Am Montag, den 17.Juni 2019 beging der Berg-und Hüttenarbeiterverein "St. Barbara" Saarlouis- Fraulautern 1861 e.V. traditionsgemäß den Kirmesmontag (fer.2 post festum ss. Trinitatis).

Foto: Guido Fontaine                                 Ankunft vor der Kirche

Der Kirmes Montag begann auch in diesem Jahr mit einem Gottesdienst, der vom Brass-Ensemble der Bergkapelle an der Saar musikalisch mitgestaltet wurde. Vom Vereinshaus ging man gemeinsam mit Fahnenabordnung zur Kirche. Mit dabei war auch der Sängerbund Saarlouis-Fraulautern e.V. mit Frauen- und Männerchor.

 

Diese Tradition, den Kirmesmontag mit Gottesdienst und Frühschoppen zu gestalten, besteht seit 1861. Auf entsprechende Anfrage an das bischöfliche Generalvikariat hatte der Pastor von Fraulautern am 25. Juni 1861 die Mitteilung erhalten, dass die Stiftung eines Segenamtes genehmigt werde und dass für Ministratur und Orgelbegleitung ein Kapital von mindestens 95 Rthlr. erforderlich sei.

Foto: Guido Fontaine      Auszug

 

Seit dieser Zeit wird von den Bergleuten dieser Brauch fortgeführt. Später kamen noch das Eisenwerk Fraulautern AG dazu und wiederum etwas später der Sängerbund 1872 Saarlouis- Fraulautern e.V.. 

Foto: Guido Fontaine      Auszug

 

Nachdem das Eisenwerk diese Tradition aufgegeben hat, gestalten die beiden anderen Vereine das anschliessende Frühschoppen-konzert mit Musik und Gesang. 

Foto: Guido Fontaine      Auszug

 

Dabei waren weiterhin der Musikverein "Nachtigalltal Ihn" sowie - bereits seit Jahren - der MGV 1909 Harmonie Saarlouis- Fraulautern.

 

Zu dieser Veranstaltung waren sämtliche Mitbürger bei freiem Eintritt eingeladen.

Foto: Guido Fontaine      Klaus Hiery

 

In diesem Jahr gab es noch einen besonderen Grund zum Feiern. Der vormalige Pastor Rolf Dehm feierte die Messe als Dankamt zur Vollendung seines 80. Geburtstages. Obwohl vorher nicht großartig angekündigt, gab es in der anschliessenden Veranstaltung doch eine stattliche Anzahl von Gratulanten, die Rolf Dehm zu seinem Geburtstag gratulierten und ihm ihre guten Wünsche entgegenbrachten.

 

Der Verein für Geschichte und Heimatkunde Saarlouis- Fraulautern e.V.  schließt sich diesen Glückwünschen an !

Foto: Guido Fontaine:   

Pastor i. R.  und Ehrenhauer Rolf Dehm nach dem Dankamt

Fotos : Guido Fontaine 

Sängerbund auf dem Rückweg zum Vereinshaus (rechts) mit Vorsitzenden Martin Labitzke

Foto: Guido Fontaine

              OB Peter Demmer, Klaus Hiery, Rolf Dehm, Ehrenbürger Erich Pohl

"Mir schwätzen platt " 2019 - Veranstaltung des VHVS

Auch 2019 fand die Saarlouiser Woche ihren Abschluss in unserem nun mehr 3. Mundart- Abend der heimatkundlich-historischen Vereine Saarlouis VHVS " Mir schwätzen platt".

 

Es gelang den beliebten Mundartautoren Karin Peter, Marianne Faust, Louise Luft, Jean-Louis Kieffer und Harald Ley wieder mit humorvollem Stücken aus ihrem reichen Repertoire der Saarlouiser Mundart das Publikum im Festsaal des Theater am Ring restlos zu begeistern. Nach der Pause führte die Theatergruppe der LiGeKa des Gesellschafts- und Karnevalvereins aus Saarlouis-Lisdorf das bekannte Mundartstück " de Kenddäff" auf.

Luise Luft, in Roden geboren, Mitglied im Rodener Geschichtskreis, schreibt seit einigen Jahren in Mundart, weil sie damit dazu beitragen möchte, dass die Rodener Mundart erhalten und weitergegeben wird. Sie ist mit ihren Vorträgen im Kreis Saarlouis ein gern gesehener Gast auf Mundartveranstaltungen. Auch sie ist Mitglied der moselfränkischen Mundartgruppe bei der VHS Saarlouis.

Foto: Harald Weiler

Karin Peter, gebürtige Saarlouiserin und somit  Expertin für das Alt-Saarlouiser Platt lebt heute in Wadgassen. Sie  ist Mitglied im Mundartring Saar e.V. zur Pflege der Mundarten im Saarland, im Verein Gau un Griis und in der Bosener Gruppe und schrieb zahlreiche Mundart-Kolumnen in der Saarbrücker Zeitung. Sie ist mehrfache Preisträgerin des Saarländischen Mundartwettbewerbs . 

Foto: Harald Weiler

Marianne Faust aus Saarlouis-Lisdorf schreibt seit 2001 und ist durch viele öffentliche Lesungen bei ortsansässigen Vereinen bekannt geworden. Ihre Lieblingsthemen sind Dorfgeschichten von früher und Wortspiele. Marianne Faust, seit vielen Jahren bewährte Expertin des Le.ischdrowwa Platt" aus Lisdorf . 

Foto: Harald Weiler

Harald Ley aus Saarlouis-Picard ist ein mehrfach ausgezeichneter Autor, der in und um Saarlouis insbesondere auch durch den seit 2000 jährlich von ihm veröffentlichten „Saarluier Kalenner“ bekannt ist.

Fotor: Harald Weiler

Jean Louis Kieffer aus Filstroff ist ein leidenschaftlicher Anhänger seiner Muttersprache, dem Moselfränkisch aus der Gegend um Bouzonville. Als Präsident und Gründungsmitglied des Vereins Gau un Griis und Mitglied der Bosener Gruppe überzeugt er mit liebenswerter lothringischen Mentalität in seinen Texten, welche auch ihm schon etliche französische und saarländische Preise eingebracht haben.

Foto: Harald Weiler

Herbert German, unter anderem Mitgied der LiGeKa , führte als Moderator wieder gekonnt durch den Abend und überbrückte die kleinen Pausen zwischen den Autorenbeiträgen mit charmanten und humorvollen Anekdoten und Witzen nach Lisdorfer Art.

Foto: Harald Weiler 

Foto: Harald Weiler

Nach einer kurzen Pause folgte das Theaterstück "de Kenddäff", ein bekanntes und beliebtes volkstümliches Stück von Nikolaus Fox, das nach wie vor das Publikum erheiterte und begeisterte, besonders durch die tolle Vorstellung der Mitglieder der LiGeKa.

Zu Gast beim Berg- und Hüttenarbeiterverein 

Der Verein für Geschichte und Heimatkunde Saarlouis-Fraulautern e. V. war am Mittwoch, den 10. April 2019, zu einer Nachmittagsveranstaltung als Gast beim Berg- und Hüttenarbeiterverein eingeladen, um dort über „Fraulautern – wie es einmal war“ im Rahmen einer Bildpräsentation aus dem Vereinsarchiv zu erzählen. Beschränkt wurde die Darstellung auf das 19. und 20. Jahrhundert und dabei vor allem auf die Zeit der Industrialisierung und den Beginn der sog. Sozialen Revolution. Es war die Zeit der Entwicklung der Fraulauterner Firmen, der Vereine und der Ausprägung vieler Bauten, die teilweise auch noch heute das Straßenbild zieren. An vielen Darstellungen war aber auch erkennbar, wie sehr sich doch einzelne Gebäude im Rahmen des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg verändert haben. Diese Themenschwerpunkte wurden anhand von Bildquellen angesprochen und diskutiert. Dabei kamen auch Details zur Sprache, die dem Einen oder Anderen noch nicht bekannt waren und auch von den Mitgliedern des Heimatvereines zur Bereicherung seines Archives fleißig notiert wurden.

 

Der Verein für Geschichte und Heimatkunde bietet auch anderen Vereinen an, solche geschichtlichen Nachmittage mitzugestalten.

Ehrenmitglied Erich Pohl feierte den 90zigsten

Erich Pohl, seit Juni 2013 wegen seiner besonderen Verdienste um seine Heimatstadt Saarlouis deren Ehrenbürger, konnte am 30. Januar 2019 im bis zum letzten Platz gefüllten Vereinshaus Fraulautern seinen 90zigsten Geburtstag mit seiner Familie, seinen beruflichen, sportlichen und politischen Wegbegleitern und seinen Freunden feiern. Eigens zu diesem Fest gekommen waren auch Vertreter aus den Partnerstädten St. Nazaire und Eisenhüttenstadt, um dem Initiator und Motor der Saarlouiser Städtepartnerschaften die Glückwünsche aus den Partnerstädten zu überbringen. Einen ganz besonderen Rahmen für diese Feier stellte in musikalischer Hinsicht die Band der Lebenshilfe; weitere musikalische Darbietungen im offiziellen Teil der Geburtstagsveranstaltung boten die örtlichen Chöre. Der Jubilar dankte über seine Enkelinnen für die ihm gewährte Freude, mit ihm zusammen gefeiert zu haben und lud dann ein zum „inoffiziellen“ Teil des Abends, einem herrlichen Buffet. Der Rahmen der Veranstaltung, nämlich das Feiern zusammen mit der Lebenshilfe, war von Erich Pohl auch bewusst gewählt, denn er verzichtete ganz bewusst auf persönliche Geschenke und bat um Spenden für sein Lebenswerk.

Verleihung des Josef -Gessner- Preises  an Josef Feiler

Wir sind sehr stolz, dass vom CDU- Stadtverband und der CDU- Stadtratsfraktion im Rahmen ihres diesjährigen Neujahrsempfanges im Theater am Ring, Saarlouis der Josef-Gessner-Preis an unser Mitglied Josef Feiler vergeben wurde

 

Josef Feiler wird dieser Preis für besonderen gesellschaftlichen Einsatz um unseren Stadtteil Fraulautern verliehen. Er engagiert sich seit langem, neben vielen anderen Bereichen, besonders in der Verkehrsproblematik Fraulauterns und war der Initiator zum Bau der Bergestrasse. Er hat sich zum neuen Projekt der "Sozialen Stadt" in beratender Funktion zur Verfügung gestellt und kämpft seit Jahren in verschiedenen Gremien um das "Brücken-Problem" Fraulauterns. Auch für unseren Verein findet Josef Feiler immer Zeit und Lust, sich an der Forschung der Geschichte zu beteiligen und interessante Vorträge auszuarbeiten.

 

Mit dem Josef-Gessner-Preis will die Stadt Saarlouis besonders herausragende Leistungen im Bereich bürgerschaftlichen Engagements würdigen. Josef Gessner war der erste Stadtverbandsvorsitzende der CDU Saarlouis und Gründer der Bürgerhilfe Saarlouis. Durch sein jahrzehntelanges Wirken in der Politik, im Vereinsleben, vor allem aber im sozialen Bereich mit der von ihm gegründeten Bürgerhilfe, zeigte er stets vorbildliches ehrenamtliches Engagement.

 

Neben der Ehrenurkunde erhielt Josef Feiler für sich und seine Ehefrau eine von der CDU Saarlouis und dem Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier gestiftete Reise in die Bundeshauptstadt Berlin.

"Tag der offen Tür" im Rahmen des Schulfestes

Am Samstag, 26. Mai 2018, im Rahmen des diesjährigen Schulfestes, das die Grundschule "Im alten Kloster" Saarlouis-Fraulautern im Turnus von zwei Jahren durchführt, hatte der Verein für Geschichte und Heimatkunde Saarlouis-Fraulautern e. V. seine Türen zum Vereinsgebäude im Torhaus Soubise geöffnet und dort eine Ausstellung installiert mit markanten Gebäuden und Firmen aus der Fraulauterner Geschichte. Dieser "Tag der offenen Tür" sollte Kinder und Eltern mit der Tätigkeit des Vereins bekannt machen und gerade den Eltern ermöglichen, einmal die Räume zu besichtigen, an denen sie als Kind im Rahmen ihres Schulweges ständig vorbeigelaufen sind, ohne dass sie die Möglichkeit hatten, die Räume zu betreten. Der Verein hatte ein kleines Ratespiel eingerichtet, dessen richtige Lösung mit einem T-Shirt belohnt wurde.

 

Mit dieser Initiative, die auch schon der Vergangenheit durchgeführt wurde, sollten die Kinder auf die Vergangenheit des Ortes angesprochen werden, was ersichtlich auch gelang. Von einem Grundschulkind kam daher nach dem Blick auf die damals sehr stattlichen, inzwischen aber durch den Krieg zerstörten Gebäude spontan der Ausruf: Das war alles früher viel schöner!

 

In dieser Woche noch wird der Verein für die Abschlussklassen der Grundschule "Im alten Kloster" eine Geschichtsstunde abhalten, um den Schülern die wesentlichen Punkte der Ortsgeschichte noch näher zu erläutern.

 

 

 

Die Fotografien zeigen die Ausstellung im Torbogen Soubise vor dem Publikumsansturm.

 

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Hexennacht

In der "Hexennacht", also in der Nacht zwischen dem Angelusläuten am Vorabend und dem Angelusläuten am Morgen des 1. Mai, so glaubte man früher vorzugsweise in ländlichen Gebieten, waren die Hexen zu ihrem Hexen-Sabbat unterwegs und stifteten auf ihren Zügen allerlei Schaden. Die Bauern achteten darauf, rechtzeitig von den Feldern nach Hause zu kommen, so dass das Vieh am 30. April versorgt und sicher im Stall stand; die Türen wurden verrammelt und mit Weihwasser besprengt, um die Hexen davon abzuhalten, dem Vieh zu schaden. Lange saß man noch in der Stube und achtete darauf, ob nicht etwa verdächtige Geräusche auftauchten, aus denen man entnehmen musste, dass die Hexen am Werk waren und sich an dem oft noch extra befestigten Hofinventar zu schaffen machten.

 

Heutzutage sind die Hexen in der Hexennacht anderweitig umtriebig. In vielen Gemeinden, so in diesem Jahr auch in Roden und in Picard, werden wieder Maibäume gesetzt; mancherorts werden Maiköniginnen erwählt. Das Hexentreiben wird heute als "Tanz in den Mai" deklariert.

 

Außerdem wird vielerlei Schabernack getrieben, oft gegen unliebsame Nachbarn oder sonstige Personen, die man nicht leiden mag.

 

Eines dieser Beispiele zeigen die beiden Fotografien aus den späten 50er Jahren.

 

Es hieß immer wieder, dass auf dem Gasthaus "Tunis Eck" oben auf dem Dachfirst ein bäuerlicher Leiterwagen stand wie auch noch andere Ackergeräte. Manche wollten sogar genau gesehen haben, dass dieser Leiterwagen mit Mist beladen war. Das Haus existiert schon lange nicht mehr, der Leiterwagen wohl auch nicht. In meinem Archiv befinden sich jedoch die Negative der damaligen "Beweisfotos", die vor einiger Zeit bereits in der RuL veröffentlicht worden sind. 

 

Vielleicht melden sich die Hexen nach längst verjährter Zeit und geben ihren Namen preis.

Fotos: Archiv Guido Fontaine

Mitgliederversammlung am 11. März 2018

Am Sonntag, dem 11.03.2018, fand in der "Galerie" im Vereinshaus Fraulautern die turnusmäßige Mitgliederversammlung des Vereins für Geschichte und Heimatkunde Saarlouis-Fraulautern e. V. mit Neuwahl des Vorstandes statt.

Nach der Totenehrung sprach der Vorsitzende noch einmal die besondere Ehrung des Vorstandsmitgliedes Klaus Hiery durch den Bundespräsidenten an und die Überreichung des Bundesverdienstkreuzes am Bande durch die seinerzeitige Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer im Dezember 2017. Auf Vorschlag des Vorstandes wurde außerdem das Vorstandsmitglied Josef Feiler durch die Mitgliederversammlung einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt wegen seiner besonderen Verdienste um die Belange des Vereins.

 

Danach erstattete der Vorsitzende den Tätigkeitsbericht des letzten Kalenderjahres. Daran schlossen sich die Berichte des Kassierers und der Kassenprüfer an. Unter der Leitung des Vorsitzenden des Stadtverbandes der historisch-kulturellen Vereine Saarlouis e. V., Michael Hoen, erfolgte die einstimmige Entlastung des Vorstandes und die Neuwahl des Vorsitzenden. Der bisherige Vorsitzende wurde einstimmig wiedergewählt; die danach durchgeführten Wahlen der weiteren Vorstandsmitglieder führten sämtlich zur einstimmigen Bestätigung der bisherigen Vorstandsämter. Nach Durchführung der Wahlhandlungen wurden noch vom Vorsitzenden die Planungen für das laufende Jahr vorgestellt, nämlich die Veröffentlichungen von Heft 3 bis Heft 7 der Vortragsreihe sowie die vorgesehenen Exkursionen bzw. auswärtigen Veranstaltungen. Nach Beendigung des offiziellen Teils der Versammlung hielt der Vorsitzende noch einen durch umfangreiches Bildmaterial unterstützen Vortrag über: Fraulautern in alten Landkarten.

 

Also: Der alte Vorstand ist wieder der neue, oder der neue ist der alte. Wie man's nehmen will. Jedenfalls geht die Arbeit wie gewohnt energisch weiter.

Ausstellung im Städtischen Museum

Bis zum Ende des Monats Februar 2018 war die Ausstellung "Sammelsurium" im Städtischen Museum in Saarlouis zu sehen; die Ausstellung wurde über den Jahreswechsel hinweg bis zu diesem Zeitpunkt verlängert. Sie hatten also noch bis zum 28. Februar 2018 die Möglichkeit, die Exponate aus der Fraulauterner Industriegeschichte, insbesondere der Blechwaren- und Emaille- Industrie, zu den regelmässigen Öffnungszeiten des Museums zu sehen.

Bundesverdienstmedaille für Vereinsmitglied Klaus Hiery

Foto : Hakan Gündüz

Das Gründungsmitglied unseres Vereins und seither auch Mitglied im Vorstand, Klaus Hiery, erhielt am 13. Dezember 2017 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz am Bande überreicht. Zur Ehrung vorgeschlagen wurde Hiery von der Saarländischen Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer. Diese war es auch, welche die Ehrung im Rahmen einer kleinen Feier im Auftrag des Bundespräsidenten vornehmen durfte. In ihrer Ansprache würdigte die Ministerpräsidentin die besonderen Verdienste von Klaus Hiery und sein besonderes Engagement für das Gemeinwohl. Hiery habe sich diese besondere Auszeichnung durch sein uneigennütziges Engagement zur Pflege der bergmännischen Tradition redlich verdient. Die Ehrung sei daher auch ein Ausdruck des Dankes und der Würdigung für das hohe Maß an uneigennütziger und zugleich für die Gemeinschaft fruchtbarer Arbeit.

 

Schon während seiner aktiven Berufszeit als Bergmann habe sich Klaus Hiery in zahlreichen Organisationen der bergmännischen Interessenvertretungen engagiert. Heute noch sei er Vorsitzender des Landesverbandes der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine und des Stadtverbandes der Berg- und Hüttenarbeitervereine in Saarlouis. Seiner Initiative sei es auch zu verdanken, dass nach dem Mauerfall der Landesverein regelmäßig an den Weihnachtsbergparaden in Schneeberg, Schwarzenberg und Annaberg sowie am Sächsischen Bergmannstag teilgenommen hat. Klaus Hiery ist weiter Mitglied des Bundesverbandes der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine und war bis 2009 Vertreter des Bundesverbandes bei der Fédération Européenne des Mineurs et Sidérurgustes (FEMS).

 

Seit 2011 ist er auch im Bereit "Das Erbe der Bergleute" tätig. Zudem war er Mitbegründer des Fördervereins "BergBauErbeSaar - Förderverein zur Wahrung des Erbes des Bergbaus und der Bergleute an der Saar", der sich der Traditionspflege und dem Erhalt von Bergbauzeugnissen widmet. Kaum aus dem Erzgebirge zurückgekehrt, ist bereits die diesjährige Fahrt ins "Weihnachtsland Erzgebirge" fest eingeplant, genauso wie das traditionelle Grubenlampensammlertreffen der SaarLorLux-Region Ende Oktober, die Barbarafeier Anfang Dezember sowie seit einigen Jahren die Christliche Bergmette in der Apollioniakapelle am Tag vor Heilig Abend. Der ganze Verein freut sich mit Klaus Hiery über die Ehrung und wünscht ihm weiterhin ungebremste Tätigkeit in der Geschichts- und Traditionspflege.

Foto: Hakan Gündüz

 

 

Kürzlich ist Heft Nr.2 von "unsere Heimat ", dem Mitteilungsblatt des Landkreises Saarlouis für Kultur und Landschaft erschienen, das als Titelbild die neugotische Kirche von Fraulautern trägt. Dieses Titelbild wird in Bezug gesetzt zu der im Heft enthaltenen Buchbesprechung von Nr. 1 unserer Vortragsreihe :

 

"Fraulautern im dritten Reich- Die Geistlichkeit im Widerstand".

 

Die Rezension von Univ.-Prof.Dr.jur.Dr.phil. Thomas Gergen, Luxembourg wird zur Lekture empfohlen, ebenso natürlich auch die Monographie unseres Vorsitzenden.

 

Das Heft ist beim Landkreis Saarlouis sowie im Buchhandel einzeln erhältlich.

Pfarrfest Hl. Dreifaltigkeit 2017

Neben zahlreichen Besuchern verfolgte auf dem diesjährigen Pfarrfest der Hl. Dreifaltigkeit auch Peter Altmaier , Chef des Bundeskanzleramtes CDU, den Fassanstich des zukünftigen Oberbürgermeisters Peter Demmer SPD.

 

Leider trübte der später einsetzenden Regen etwas die Stimmung, aber die anwesenden Mitglieder unseres Vereins liessen sich die Laune vom Wetter nicht verderben

 

Eine kleine Anekdote am Rande:

Durch den diesjährigen Wahlkampf wird unser Fraulautern sogar in den Nachrichten des  T-online Dienstes erwähnt. Dort wird berichtet, dass Peter Altmaier berichtete, dass er auf dem Pfarrfest in Fraulautern die Leute sogar "herzlich" von Heiko Maas gegrüsst habe." "So weit geht das jetzt schon", erwiderte Maas amüsiert überrascht.

 

Städtische Museum Saarlouis feierte sein 90jähriges Jubiläum am 3. September 2017

Das älteste stadtgeschichtliche Museum des Saarlandes, und zugleich eines der ältesten Museen im Land überhaupt, feiert sein 90jähriges Bestehen. Dies wurde mit einem gemeinsamen Festprogramm zur gleichzeitigen Eröffnung der Ludwig Gallerie Saarlouis, früher Haus Ludwig, in der Kaserne VI gefeiert.

 

Aus diesem Anlass zeigt das Museum bis Ende des Jahres eine Sonderausstellung mit dem Titel:

 

"Saarlouiser Sammelsurium. 90 Jahre in Objekten"

 

Auf Bitte der Museumsleitung haben wir, der Verein für Geschichte und Heimatkunde Fraulautern, eine Vitrine mit Objekten aus unserem Archiv zum Thema Blech- und Email-Industrie Fraulauterns bestückt.  Natürlich konnte hier nur eine kleine Auswahl gezeigt und auch nicht alle Firmen dargestellt werden. Aber wir sind stolz darauf als Fraulautern einen Teil zu dieser Ausstellung beigetragen zu haben. 

 

Gelungener Vortrags- und Filmabend am 02.06.2016

Am Donnerstag, dem 02.06.2016 hatte der Verein für Geschichte und Heimatkunde Saarlouis-Fraulautern e. V. wegen der großen Nachfrage zum dritten Mal einen Vortrags- und Filmabend über die militärischen Ereignisse gegen Ende des 2.Weltkrieges im Kriegswinter 1944/1945 in Fraulautern abgehalten. Von dem erneut großen Zuspruch war der Verein etwas überrascht. Auch diesmal konnten nicht alle interessierten Zuhörer Platz finden.

In seinem Einführungsvortrag zu den im Film dokumentierten Ereignisse ging der 1. Vorsitzende Guido Fontaine von der Landung der Alliierten am D-Day (06.06.1944) in der Normandie aus, berichtete von der Überwindung des „Atlantikwalls“ und die anschließenden Kämpfe der dort gebildeten Armeegruppen, der Rückeroberung von Antwerpen, der Schlacht von Caen und der Schlacht um den Kessel von Falaise, dem Zurückweichen der deutschen Wehrmacht auf die Höhe des Westwalls und der geheimen Planung der Ardennenoffensive, die in der angelo-amerikanischen Sprachweise als „Battle of the Bulge“ bezeichnet wird. Sodann wurde auf die Person von General Georg S. Patton eingegangen, der später im Film bei seinem Auftreten in Saarlouis gezeigt wurde.

Danach führten die weiteren Ereignissen zu den unmittelbaren Kämpfen um den Brückenkopf Saarlautern. Der Vorsitzende des Vereins schilderte drei Episoden aus diesen Kämpfen, nämlich die Bildung des Brückenkopfs Saarlautern und die Verhinderung der Zerstörung der alten Schleusenbrücke am Deutschen Tor, von einem Ereignis in den Rodener Fliesen und den Kämpfen um den „Ballsaal in Fraulautern“, dem Tanzsaal des Hotels „Kaiserhof“ in der Bahnhofstraße/Ecke Alte Poststraße.

Damit waren auch bei den jüngeren Zuhörern die Voraussetzungen geschaffen, die in dem ca. 45 Minuten langen Stummfilm gezeigten Ereignisse einzuordnen. Mit starkem Interesse wurden diese bewegten Bilder verfolgt und nach Abschluß der Veranstaltung noch heftig diskutiert, zumal noch einige Zeitzeugen anwesend waren, die die Kämpfe in der Normandie noch miterlebt hatten.

Aufgrund des großen Interesses erwägt der Verein den Abend im späten Herbst (November) noch einmal zu wiederholen.

Saarlouis – Im Fluss der Zeit, Stadtgeschichte als Comic-Projekt

 

Seit März 2014 geistert der Wassermann Fluxus durch Saarlouis und seine Stadtteile und besucht die Sehenswürdigkeiten von Saarlouis und seiner Umgebung in seinem Herrschaftsbereich zwischen Bist und Prims. Dabei zeichnet er auf seinen Streifzügen die verschiedensten historischen Ereignisse auf, die vor und seit der Stadtgründung Geschichte geschrieben haben, und zwar in einer Mischung aus fiktiver Erzählung und historischen Fakten.

 

Monatlich erscheint eine neue Ausgabe, die der Wassermann Fluxus beim Leiter des Städtischen Museums Benedikt Loew abliefert.

 

Als Auftakt zur zweiten Staffel der Comicreihe „Saarlouis – Im Fluss der Zeit“ berichtet Fluxus von der Episode der Prinzessin Soubise, die Mitte des 18. Jahrhunderts fünf Jahre lang in Fraulautern lebte und für Aufregung sorgte. Die neueste Ausgabe unter dem Titel „Verbannt“ kann man sich ansehen auf der Internetseite von Fluxus www.fluxus-comic.saarlouis.de. Download und Ausdruck für private oder pädagogische Zwecke sind ausdrücklich erwünscht.

 

Sehen Sie also nach, was Fluxus über die Prinzessin herausgefunden hat. 

Vereinsraum Torbogen:
Klosterstraße 15
66740 Saarlouis-Fraulautern
______________________

Geschäftsadresse:
Verein für Geschichte

und Heimatkunde

Saarlouis-Fraulautern e.V.
Jahnstr. 93
66740 Saarlouis
 

"Soziale Stadt"

Auf den Seiten 

www.saarlouis.de und www.fraulautern.net können die ausführlichen Planungen eingesehen werden. 

Der Jahreskalender 2019 ist erhältlich für 15,00 EUR bei dem Fahrradhaus Schwarz in der Bahnhofstraße sowie im Bistro Carat im Vereinshaus und im Zeitungslädchen auf der Siedlung in Fraulautern, selbstverständlich auch bei den Mitgliedern des Vereins oder im Rahmen der Geschichtstreffen im „Torhaus Soubise“.

Vereinszeitung

Der Vorstand des Vereins informierte seine Mitglieder im Zusammenhang mit der diesjährigen Mitgliederversammlung durch Überreichung bzw. Übersendung einer Vereinszeitung, in welcher die Vereinsaktivitäten im verflossenen Jahr 2018 sowie die beabsichtigten Veranstaltungen in diesem Jahr erläutert wurden. 

2018
Vereinszeitung des Verein für Geschichte und Heimatkunde Fraulautern
Zeitung 2018.pdf
PDF-Dokument [931.8 KB]

Die Veranstaltungsdaten der Fraulauterner Vereine finden Sie im neuen Jahresveranstaltungs-kalender 2019, der seit Jahresbeginn kostenlos bei den Fraulauterner Gewerbetreibenden ausliegt.

                                

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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